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Informationen Rund um Schottland
Schottland ist ein kraftvoller Teil von Großbritannien mit schöner Landschaft, bewegter Vergangenheit und ist mit seiner Industrie längst in der Moderne angekommen. Der vielleicht bekannteste Zweig der Industrie in Schottland, ist die Whisky-Produktion. Schottland ist, neben Irland, das weltweit größte Zentrum dieses beliebten Weltgetränks. Die während der Industrialisierung führende Schwerindustrie, der Schiffbau und die Stahlherstellung spielen heutzutage nur noch eine Nebenrolle. Zu den wichtigen Wirtschaftsbereichen gehören die Erdöl- und Erdgasförderung aus der Nordsee, die Hightech-Industrie und in steigendem Maße der Tourismus sowie der Dienstleistungssektor. In die Elektroindustrie fließen ca. 17 Prozent der fertigungsorientierten Investitionen. Siebzig Prozent aller Beschäftigten sind im Dienstleistungsbereich tätig, mit starkem Fokus auf dem Finanzwesen. Die Präzisionselektronik macht ca. 19 Prozent der Fertigung aus. Die technologischen Spitzenleistungen, die auf einer gut vernetzten Zusammenarbeit zwischen Industrie und den Universitäten des Landes basieren, sind weit über Schottland hinaus anerkannt.
Ein großer Teil der Unternehmen, die die schottische Hochtechnologie produzieren, sind zwischen Glasgow und Edingburgh (in den Lowlands) angesiedelt. Von dort wird die Computersoftware in alle Welt exportiert. Dieses Hightech-Gebiet wird auch als Silicon Glen (deutsch Tal) bezeichnet, in Assoziation an das kalifornische Silicon Valley. Durch die Medien wurde, mit Nachrichten über das Klon-Schaf Dolly, die Aufmerksamkeit auf Schottland, als aufstrebenden biotechnologischen Standort, gelenkt. Der Fokus der Life-Schience-Technologie liegt auf der Medizintechnik sowie auf der Forschung und Entwicklung von Arzneimitteln. Glasgow ist die größte Stadt Schottlands und eine Metropole der Industrie und des Handels. Aberdeen, eine bevölkerungsreiche Stadt an der Ostküste Schottlands, profitiert von der Ölförderung. Aberdeen, das wegen seiner Gebäude aus Granit auch „Grey City“ genannt wird, besitzt einen Heliport, mit dem weltweit lebhaftesten Hubschrauberverkehr. Zum wirtschaftlichen Leben auf der Insel gehören auch die Landwirtschaft, die Lebensmittelherstellung sowie die Textilindustrie. Nicht nur der Stoff der schottischen Kilts wird von den Fachleuten geschätzt. Die Industrie in Schottland sowie weitere unternehmerische Tätigkeit, ist jährlich das Ziel von ca. 3 Millionen Geschäftsleuten.
Eine umfangreiche Infrastruktur mit einem dichten Netz an Straßen und Eisenbahnlinien begünstigt die fortschreitende Entwicklung der Industrie in Schottland. Ein schönes Beispiel für die europaweite wirtschaftliche Zusammenarbeit, ist der millionenschwere Großauftrag von fast vierzig Elektrobetriebzügen des schottischen Verkehrsamtes und Bahnbetreibers für ein deutsches Unternehmen der integrierten Verkehrs- und Logistiklösungen. Zu den ehrgeizigen Zielen Schottlands gehört der Bau des weltweit größten Wellenkraftwerks. Im Februar 2009 hat die schottische Regierung dem Großprojekt der marinen Energiegewinnung zugestimmt. Das Kraftwerk soll mittels einer vom schottischen Unternehmen Wavegen entwickeltenTechnologie, im Meeresboden vor der Küste verankert werden. Auch die Offshore-Windenergie gewinnt in Schottland immer größere Bedeutung. Geplant ist, dass Offshore-Windparks mit 900 Megawatt, im Jahr 2020 bis zu 37 Millionen Haushalte auf den Insel mit Strom versorgen. Schottland ist trotz expandierender Industrie ein Ort, der sich etwas etwas Geheimnisvolles bewahrt hat.
Deutschland - so heißt es jedenfalls - ist in vielen Wirtschafts- und Industriebereichen Spitzenreiter im Hinblick auf Qualität, Ideenreichtum und Wirtschaftlichkeit. Aber auch die Industrie in Schottland steht dem in nichts nach und nimmt auf unterschiedlichen Bereichen sogar Führungsrollen ein. Wie dem auch sei - im Stahlhochbau ist in jeder Hinsicht Teamgeist und Zuverlässigkeit gefragt. In diesem Zusammenhang spielt es nurmehr eine untergeordnete Rolle, welche Produkte aus Deutschland, Schottland oder anderen Nationen stammen. Wichtig ist, dass Qualität und Preis stimmen.
Aufgrund veralteter Volksweisheiten hinsichtlich der Sparsamkeit des Schotten an sich mag mitunter sicherlich so Mancher dazu geneigt sein, zu glauben, dass die schottische Industrie auch bei der Errichtung von Gewerbebauten stets die Hand auf der Geldbörse hält. Natürlich kommt es sowohl in Schottland, als auch in unseren Gefilden stets darauf an, den Aspekt der Wirtschaftlichkeit zu wahren. Ohne Frage. Aber beispielsweise im Stahlhallenbau sollte niemals am falschen Ende gespart werden. Denn dies könnte in der Tat fatale Folgen nach sich ziehen....
Einer alten Volksweisheit zufolge sind die Schotten als äußerst sparsam, um nicht zu sagen geizig bekannt. Aber ist das tatsächlich der Fall? Mitnichten. Vielmehr sind sie äußerst zukunftsorientiert, ideenreich und geschäftstüchtig. Denn wie sonst ließe sich die Tatsache erklären, dass die Industrie in Schottland beeindruckende Fortschritte macht. Industrieumzüge nach Schottland durchzuführen, könnte sich also in jedem Fall lohnen. Denn welcher Unternehmer würde nicht auch gern vom Industrie-Boom eines anderen Landes profitieren?
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